Konfliktpotenziale in Österreichs Unternehmen nehmen zu
WirtschaftsMediation wird noch selten zur Konfliktlösung genutzt
Studie von der Unternehmensberatung Wietasch & Partner gemeinsam mit dem IGF - Institut für Grundlagenforschung, unterstützt von der Experts Group WirtschaftsMediatoren
51 % der befragten Führungskräfte sagen aus, dass Konfliktpotenziale in Österreichs Unternehmen in den nächsten Jahren zunehmen werden, immerhin 14 % gehen sogar von einer starken Zunahme aus.Gleichzeitig seien ca. 50 % der österreichischen Unternehmen eher konfliktscheu und nur schlecht bis gar nicht auf den Umgang mit Konflikten vorbereitet: aus Angst vor einer unangenehmen Situation, aber auch vor Verantwortung. WirtschaftsMediation als Weg zur Konfliktlösung ist für die meisten österreichischen Unternehmen nach wie ein „unbekanntes Wesen“. Nur jedes fünfte Unternehmen hat bereits praktische Erfahrungen mit WirtschaftsMediation.
Zentrale Ergebnisse:
Der Anteil der Betriebe, in denen WirtschaftsMediation schon eingesetzt wurde, stieg von 13 auf 21 %
Mit den erarbeiteten Ergebnissen waren ca. 73 % der Befragten (sehr) und 25 % teils zufrieden. Nur 3 % waren nicht zufrieden.
Als überwiegende Vorteile wurden Konfliktlösung, Kosten- und Zeiteffizienz gesehen sowie künftig bessere Kommunikation und die Vermeidung von Gesichtsverlust für die beteiligten Parteien.
Die repräsentative Studie zu “WirschaftsMediation und Konfliktlösung in österreichischen Unternehmen” wurde mit Unterstützung der Experts Group WirtschaftsMediatoren von der Unternehmensberatung Wietasch & Partner gemeinsam mit dem IGF - Institut für Grundlagenforschung durchgeführt. Befragt wurden Führungskräfte (Personalverantwortliche, GeschäftsführerInnen, ...) aus 300 österreichischen Unternehmen mit mehr als 80 MitarbeiterInnen.
http://www.wkw.at/docextern/ubit/wirtschaftsmediatoren/Studie_WietaschMediation_Juni2006.pdf