Station: “Entscheidung”

Diskutieren ist echt gut. Aber wenn dann keiner entscheidet wird es wieder weniger super. Viele Teams wissen nicht, wer was entscheidet, und so ist es kein Wunder, dass sich alles dreht und dreht und dreht ...

Oft wird ja so getan, als ob alles nur nach Konsens ginge, in anderen Teams wird so getan, als ob es “demokratisch” abginge, und meinen damit eine 51%-Mehrheit, aber wo wird das auch ausgesprochen.
Bevor eine Diskussion über Optionen startet, sollte die Führungskraft eigentlich klären, welche Spielregeln gelten. Wenn nicht, provoziert man große Enttäuschungen: “Zuerst reden wir 2 Stunden, und dann entscheidest ohnehin was du willst!”


Meine Angebote, wie man entscheiden könnte:

1) Führungskraft (Fk) allein, ohne Info ans Team;
2) Fk allein mit Info ans Team,
3) Fk allein, zuvor Meinungsabgabe möglich,
4) Fk allein, zuvor holt FK Meinungen ein,
5) Fk allein, zuvor Diskussion mit allen,
6) alle gemeinsam, Fk hat Veto;
7) alle gemeinsam, einzelne haben Veto;
8) alle gemeinsame, jeder Veto,
9) alle gemeinsam, 51% Mehrheit
10) alle gemeinsam, 67% Mehrheit
11) alle gemeinsam, Konsens

Manchmal ist es erlösend, wenn endlich eine Entscheidung gefallen ist, und manchmal ist es heilsam, wenn man eine Entscheidung wieder anschaut und sich traut, seine Meinung zu ändern! Nur woran merkt man, wann was gescheit ist?

Zeichnung von DI Hannes Zollner;
Bild nur verwenden mit dem Quellenhinweis: “Stationenkarten von Bernhard Possert / DI Hannes Zollner”

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