Station: “Ist”

Wovon gehen wir eigentlich aus? Sind wir mit dem Kopf schon so sehr beim Ziel (Hauptsache weg von hier!), dass wir gar nicht mehr sehen, hören und spüren, wo wir stehen?

Analysen haben ja eher den Beigeschmack von fad, es entsteht das Bild: einer redet lang und langatmig, malt Kreise und Quadrate auf die Tafel, verbindet alles mit allem mit Pfeilen und nachher kennt sich keiner mehr aus.
Aber bitte, bitte: Lassen Sie sich trotzdem nicht davon abbringen anzuschauen, wovon Sie ausgehen, wenn Sie sich auf dem Weg zu einem Ziel machen:

* Was nehmen wir wahr?
* Wie gefällt es uns wo wir sind? Was passt, was nicht?
* Wie sehen das andere?
* Wie hängen die Dinge zusammen? Welche Wirkkräfte glauben wir zu beobachten?
* Warum ist es so wie es ist? Wer hat was davon, wer weniger?
Und die Diagramme können hier schon Sinn machen. Zur Darstellung von Abhängigkeiten geht nichts über Kreise und Pfeile - solange nicht alles mit allem verbunden ist!

Das Analyse des Ist sollte der Ausgangspunkt Ihres gemeinsamen Weges bis zur Umsetzung (und zum Feiern) sein. Wenn es Ihnen hier nicht gelingt, eine “gemeinsame Wirklichkeit” herzustellen, wird es Ihnen auch später nicht gelingen!

Zeichnung von DI Hannes Zollner;
Bild nur verwenden mit dem Quellenhinweis: “Stationenkarten von Bernhard Possert / DI Hannes Zollner”

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