Es lohnt sich immer, sich diese Merkmale in Erinnerung zu rufen ... passt das für uns noch?
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a) Sie unterscheiden sich von formlosen oder ad hoc gebildeten, rein privaten oder familiären Gruppierungen dadurch, daß sie bis zu einem gewissen, wenn auch oft rudimentären Grad formalisiert oder institutionalisiert sind.
b) Sie schütten keine Gewinne aus, d. h. ihr Zweck besteht nicht darin, Gewinne für ihre Führungskräfte oder Mitglieder zu erwirtschaften.
c) Sie sind unabhängig, insbesondere von staatlichen Stellen oder Behörden, d. h. sie genießen Selbstbestimmung nach ihren eigenen Regeln und Verfahren.
d) Sie müssen in einer Weise geführt werden, die häufig als „uneigennützig“ bezeichnet wird. Damit soll nicht nur angedeutet werden, daß gemeinnützige Vereine selbst keine Gewinnerzielungsabsicht haben dürfen, sondern auch, daß die Vorstandsmitglieder ihre Tätigkeit nicht zum Zwecke der persönlichen Bereicherung ausüben sollten.
e) Sie müssen in gewissem Grade in der Öffentlichkeit tätig und ihre Tätigkeit muß zumindest teilweise auf das Gemeinwohl ausgerichtet sein.
Quelle: Amt f. amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften (HG), Die Förderung der Rolle gemeinnütziger Vereine und Stiftungen in Europa, 1997
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