Als Organisation vorausschauend entscheidungsfähig bleiben

Es war schon einmal leichter.

  • Nicht nur, dass manche Rahmenbedingungen schwieriger werden: Sie werden auch nicht-linear schwieriger.
  • Strategien sind also immer weniger: Wir wollen dorthin und entsprechend machen wir 1, 2, 3.
  • Strategie ist dann hilfreich, wenn sie für absehbare und unabsehbare Risiken (und Chancen!) rasche abgestimmte Entscheidung ermöglicht.
  • Entsprechend formulieren wir heute
    • Wer sind wir – Unsere DNA
    • Hypothesen über die Welt: Wir sehen / wir erwarten
    • strategische Prinzipien: X, Y und Z sind uns wichtig, und im Zweifelsfall machen wir eher X als Y und Z. 
    •  

Im Vorfeld:

  • Vorgespräch
    • Klärung: Wer ist wie einbezogen?
      Grundlegende Empfehlung:
      • operative Ebenen 1 (GF) und 2 in den Workshops
      • Vorstand / Aufsichtsrat informieren und in Erhebung einbeziehen
      • mindestens Ebene 3 in Erhebung einbeziehen
      • Erhebung: Bilder von Innen (Stärken/Schwächen) und Außen (Markt / Stakeholder / Gesellschaft),
        jedenfalls Fragebogen, bei Bedarf Fokusgruppen

1. DNA-Workshop

Blick auf Essenz, Gabe, Vision, Mission der Organisation – im Lichte von Jetzt
im Sinne von: Wovon werden wir uns nie verabschieden?

2. Planspiel

maßgeschneidert für die Organisation, um anstehende Herausforderungen erlebbar zu machen
plus Auswertung: Lehren aus den sichtbar gewordenen Dynamiken

3. Strategie-Workshop

Wenn das unsere Annahmen über Innen und Außen sind (s. Vorerhebung),
wenn das unsere DNA ist (s. 1. WS),
wenn das Dynamiken sind, die uns nicht fremd sind (s. Planspiel),
wie definieren wir jetzt Strategische Prinzipien für schwere Entscheidungen,
für die gesamte Organisation und spezifisch für verschiedene Funktionen

4. Narrativ-Workshop

Wie erzählen wir nach innen und außen,
wer wir sind,
was wir wahrnehmen,
was uns am Wichtigsten ist?

5. Follow-up

Was hat sich bewährt?
Was stimmt so nicht mehr?
Wie bleiben wir dran?
Wo müssen wir nachsteuern? 

Anmerkungen

  • Abstand zwischen den Workshops 3-4 Wochen. Dauer des Prozesses also ein halbes Jahr.
  • Follow up 3-6 Monate nach dem letzten Workshop.
  • Dokumentation visuell und textlich bei Bedarf durch den Berater
  • Workshops und Planspiel können je nach Vereinbarung 4 bis 8 Stunden dauern.
  • Zwischengespräche zwischen den Workshops
  • bei Bedarf im Anschluss an WS 4 Beratung zur Adaption bzw. Etablierung von schlanken Steuerungs-Tools (OKRs, Orientierungs-Tafel etc) 

Bernhard Possert